• Gibt es bald einen Basler Pass?

  • Klares Ja zur Trinkgeldinitiative, knappes Ja fürs Hafenbecken 3 und knappes Nein zum Wohnraumfördergesetz. Über den Abstimmungssimulator konnten auch Baslerinnen und Basler ohne Schweizer Pass ihre Stimme abgeben.

  • Ergebnisse

    158 Menschen haben den Abstimmungssimulator ausgefüllt. Von den Teilnehmenden, welche Angaben zu ihrem Status gemacht haben, ist knapp die Hälfte im Besitz des Schweizer Passes. Von der anderen Hälfte ohne Schweizer Pass haben rund zwei Drittel eine Niederlassungsbewilligung und knapp ein Drittel eine Aufenthaltsbewilligung. 5.9% haben einen anderen Status.

    Den Resultaten zufolge wird die Trinkgeldinitiative mit 85.3% deutlich angenommen. Das Hafenbecken 3 scheint hingegen äusserst umstritten: Es würde laut dem Abstimmungssimulator mit 51.7% Ja Stimmen angenommen. Auch beim Wohnraumfördergesetz sind die Stimmen ausgeglichen. Es würde mit 51.9% abgelehnt.

    Im Jahr 2022 wird in Basel darüber abgestimmt, ob Basler*innen mit Niederlassungsbewilligung das kantonale Stimm- und Wahlrecht erhalten. Die Bedingungen dazu sind insbesondere 5 Jahre Wohnsitz in Basel sowie ausgewiesene Deutschkenntnisse.
     
    Obwohl sowohl Basler*innen mit als auch ohne Schweizer Pass mitgemacht haben, lassen sich aus dem Vergleich der beiden Gruppen keine Folgerungen ziehen. Die 99 Teilnehmenden, welche Angaben zu ihrem Status gemacht haben, bilden eine zu kleine Anzahl, um eine representative Aussage zu treffen.
  • Spenden

    Sie möchten diese und weitere Aktionen unterstützen?

    Für die Durchführung sind wir auf Spenden angewiesen.

    Ebanking: CH26 0076 9434 3408 7200 1
    Verein Allianz für das Einwohner*innenstimmrecht, Frobenstrasse 57, 4053 Basel

  • Abstimmen mit dem Baslerpass

     

    Das heutige System funktioniert nicht: Basler*innen ohne Schweizer Pass dürfen in Basel nicht mitbestimmen. Und das obwohl sie schon seit über 5 Jahren in Basel leben, arbeiten und Steuern bezahlen, Kinder grossziehen, ein soziales Umfeld haben.

     

    Wir fordern deshalb den «Basler Pass» für das Basler Stimmrecht! Alle Einwohnerinnen und Einwohner mit einer Niederlassungsbewilligung von mindestens fünf Jahren sollen mit dem «Basler Pass» auf kantonaler Ebene abstimmen dürfen.

     

    Diese Idee könnte schon bald umgesetzt werden - aber dafür müssen wir die Basler Bevölkerung überzeugen! Hilf jetzt mit.
     

  • Worüber abgestimmt wurde:

  • Trinkgeldinitiative

    Die Trinkgeldinitiative fordert, dass jährlich mindestens 5% des ordentlichen Kulturbudgets des Kantons Basel-Stadt in die aktive Basler Alternativ-, Club-, Jugend-, Pop- oder Subkultur aller Sparten fliesst.

    Hafenbecken 3

    Der Ausbau des Hafenbecken 3 ist umstritten. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf 155 Millionen Franken. Der Bund würde 40 Millionen Franken beisteuern.

    Wohnraumförderung

    Umstritten ist die Änderung des Wohnraumfördergesetz. Dieses bezweckt den Erhalt und die Schaffung von vielfältigem, unterschiedlichen Ansprüchen genügendem, insbesondere familiengerechtem wie auch bezahlbarem Wohnraum.

  • Basler Pass

    Vom Experiment zur Umsetzung

    1

    Abstimmungssimulator

    Alle können abstimmen. Unabhängig von Alter oder Nationalität.

    2

    Wahltag

    Die Ergebnisse vom Abstimmungssimulator werden kurz vor der Abstimmung vom 29.11.20 veröffentlicht.

    3

    Community

    Es entsteht eine Community von Menschen, die keinen Schweizer Pass haben, aber politisch mitreden wollen.

    4

    Abstimmung 2022

    Stimmrecht für Einwohner*innen ohne Schweizer Bürgerrecht

     

    Gibt es bald einen Baslerpass?

  • Über uns

    Der Abstimmungssimulator «Basler Pass» wurde von Marco Piffaretti und von Philippe Kramer ins Leben gerufen. Die Plattform wird von der Allianz für das Einwohner*innenstimmrecht unterstützt.

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